Donnerstag, 29. September 2011

GMF-Tagung Landshut "Neues Lernen mit Medien"

Bei der diesjährigen bayerischen GMF-Tagung für Fremdsprachenlehrer in Landshut, (21.-22. Oktober 2011), die unter dem Tagnungsmotto "Fremdsprachen an der Schule - studienbezogen und/oder berufsbezogen" steht, wird auch den Neuen Medien Aufmerksamkeit geschenkt. Zum einen hält Jürgen Wagner eine Keynote "Neues Lernen mit Medien" (Fr 18.30) und zum anderen gibt es eine Reihe von Vorträgen und Workshops, in denen Internet, Videos, Podcasts und Web 2.0 im Zentrum stehen. Aus den folgenden Veranstaltungen werde ich mein Tagungsprogramm zusammenstellen: 

- Bruckmayer, Birgit (München): Hör-/Sehverstehen: Tipps und Tricks zur Suche, zum Download und zur Bearbeitung (mit Audacity) von authentischen Ton- und Videodokumenten (Fr 17.30)
- Brünker, Peter (Bad Kreuznach): Preparing for the job - Schulung der Hör- und Hörsehverstehenskompetenz in der Oberstufe als zentrale studien- und berufsbezogene Kompetenz (Sa 9.30)
- Heckmann, Verena (Saarbrücken): Fremdsprachenunterricht im Web 2.0 - Podcasts, Twitter, Blogs & Co. (Sa 11.00)
- Nürnberger, Uli (München): Filme im Englischunterricht mit Action UK! und der BBC Motion Gallery (Sa 16.00)
- Oesterreicher, Dr Mario (Heroldsberg): Moderne Wörterbücher in modernen medialen Formen als Gefahr für den modernen Fremdsprachenunterricht? (Fr 16.00)
- Rossi-Uszkoreit, Francesca und Temmler, Margarete (München): Ambiente e consumo ético: Webseiten, Hör- und Leseverstehen, Mediation, canzoni, Video (Sa 11.00)
- Wagner, Jürgen (Saarbrücken): Der Newsletter Fremdsprachen - ein must have für Fremdsprachenlehrkräfte (Sa 14.00)
- Ziegelmeier, Susanne (Regensburg): Europa verstehen und die Vielfalt der Kulturen kennenlernen dank eTwinning, dem Netzwerk für Schulen in Europa (Fr 16.00)
- Ziegelmeier, Susanne (Regensburg): Hörverstehen und Sprachmittlung: Königsdisziplinen des Anfangsunterrichts Italienisch (Sa 9.30)

Mittwoch, 28. September 2011

Videos mit eingebauten Fragen erstellen (Hörsehverstehen im Fremdsprachenunterricht)


In vielen Lehrerfortbildungen kommt immer wieder die Fragen auf, ob es möglich sei, beim Hörsehverstehen mit YouTube Videos den Aufgabenapparat komplett in das Video einzubinden. Nach dem Wunsch der Kollegen solllten die Arbeitsanweisungen und die Fragen möglichst direkt im Video erscheinen und nicht auf Papier oder in einem weiteren Navigationsfenster separat zur Verfügung stehen. Für dieses Anliegen bietet die Webseite "Learning Apps.org" eine Lösung.
Zunächst stiftet der Titel "Learning Apps" des  gemeinsamen Web 2.0 Angebotes der PH Bern, der Uni Mainz und der Hochschule Zittau/Görlitz ein wenig Verwirrung, denn es handelt sich nicht um Apps für das Smartphone, sondern vielmehr um multimediale und interaktive Lernbausteine, die mit einem webbasierten Autorenwerkzeug  erstellt und per Link oder HTML-Code in eine Webseite (Blog, Lernplattform) eingebunden werden können. Die Nutzer können sowohl vorhandene Lernbausteine verwenden, übernehmen und an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen als auch neue Bausteine erstellen und der Community zur Verfügung stellen. Für die Entwickler der LearningApps stellen diese Lernbausteine eine Weiterentwicklung der Autorensoftware Hot Potatoes und Matchix dar.

Das Autorenwerkzeug LearningApps ermöglicht einen direkten Zugriff auf das YouTube Portal, sodass die Videos nicht heruntergeladen werden, sondern lediglich gestreamt und auf YouTube belassen werden. Sehr nützlich ist es, dass ein Clip in mehrere Schnipsel zerlegt werden kann. Dieses Vorgehen bietet sich an, wenn nur mit einem bestimmten Ausschnitt eines Videos gearbeitet werden soll. Zudem lässt sich der Ton wahlweise aus- und einblenden.

Aus Lehrersicht bieten die Learning Apps ein leicht zu bedienendes Werkzeug zur Erstellung von interaktiven Übungen mit Bild, Ton, Video und Text, mit denen die Schüler anschließend in Moodle individuell arbeiten oder die auch am interaktiven Whiteboard mit der gesamten Lerngruppe eingesetzt werden können. Aus Lernersicht sind die Lernbausteine motivierend, da sie durch die Kombination von Bild, Ton, Video und Text abwechslungsreich sind und mehrere Sinneskanäle ansprechen.

Folgende Übungstypen habe ich ausprobiert:
1. Video mit Einblendungen: Bei dieser Vorlage kann ein Video mit zusätzlichen Einblendungen angereichert werden.
2. Paare zuordnen:  Mit dieser Vorlage müssen Texte, Bilder, Audios oder Videos paarweise zugeordnet werden. Ich habe die Zordnung Text und Video gewählt.

Um den Einsatz der Lernbausteine im Fremdsprachenunterricht zu demonstrieren, habe ich Übungen zum Hörsehverstehen auf der Basis von spanischen Werbeclips und Kampagnen erstellt. Das Sprachniveau orientiert sich an A1 und thematisch geht um Vokabular aus dem Bereich "la vida cotidiana" (Alltag) und "describir personas" (Personenbeschreibung).


Dienstag, 27. September 2011

10 ways to use YouTube in the Classroom

Neuer Lehrer Kanal zur Verwendung von YouTube Videos im Unterricht

YouTube zeigt in seinem Kanal für Lehrer "YouTube Teachers" 10 Möglichkeiten auf, wie YouTube Videos im Unterricht eingesetzt werden können. Dazu gehören u.a.
- Playlists mit Videos erstellen, die ein thematische Feld abstecken
- mit Hilfe von Google Docs ein Quiz erstellen und sowohl das Quiz als auch das entsprechende YouTube Video in die eigene Webseite (Blog, Lernplattform) einbetten
-  Mit Videos Diskussionen anregen
- Eigene Lehrervideos erstellen und diese in einem Kanal veröffentlichen


Freitag, 23. September 2011

Präsentation "Interaktive Tafelbilder im Einsatz mit dem interaktiven Whiteboard (IWB) im Französischunterricht"

Im Rahmen der 6. Hamburger Fremdsprachentage, die vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung durchgeführt wurden, habe ich einen Workshop zum Thema "Interaktive Tafelbilder im Einsatz mit dem interaktiven Whiteboard (IWB) im Französischunterricht" gehalten. Die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr interessiert und auf Wunsch stelle ich meine Präsentation sowie die Literaturliste hiermit zur Verfügung.

Dienstag, 20. September 2011

Lehr- und Lernszenarien für das Interaktive Whiteboard

Zentrale Lehr- und Lernszenarien für das Interaktive Whiteboard

In einem vergangenen Blogbeitrag habe ich meine Gedanken zu interaktiven Tafelbildern gesammelt und in einer Mind Map geordnet. Nun stelle ich drei zentrale Lehr- und Lernszenarien vor, die sich aus der Arbeit mit dem interaktiven Whiteboard (IWB) für den Unterricht ergeben. Die Einsatzsenarien erschließen sich aus der "all in one"  Funktion des IWB, das ahezu alle medialen Eigenschaften von Kreidetafel, Overheadprojektor, DVD- und MP3 Player und Computer in einem Gerät vereint.

1. Das IWB als Tafelersatz
Auf dem IWB kann wie auf einer Tafel geschrieben, gemalt und gezeichnet werden. Dafür stehen Stifte, Lineal und eine (virtuelle) Tastatur zur Verfügung oder die Eingabe erfolgt mit dem Finger. Neben der Schrift können Bilder, Grafiken und weitere Objekte eingefügt werden. Im Gegensatz  zur Kreidetafel ist es am IWB leichter, Objekte (also Text und Bild) zu verschieben, neu anzuordnen oder zu löschen. Tafelbilder können gespeichert und digital versendet werden, um sie anschließend in der Dropbox oder Moodle zu sammeln, auszudrucken oder zu einem späteren Zeitpunkt zu ergänzen und zu überarbeiten.
Das IWB zeigt seine Vorzüge gegenüber der herkömmlichen Tafel besonders bei der Erstellung von Mind Maps, da eine Neuanordnung der Elemente leicht durchführbar ist.

2. Das IWB als Ersatz für die Arbeit mit Folien am Overhead Projektor 
Wie bei der Arbeit mit Folien am Overhead Projektor können am IWB Verfahren wie Overlay (mehrere Folien ergeben ein Gesamtbild), das schrittweise Auf- und Abdecken und das Verschieben eingesetzt werden. Dies ist möglich, da Elemente "unsichtbar" gemacht werden können, indem beispielsweise bei einem Lückentext die fehlenden Elemente hinter Wortkarten versteckt und anschließend aufgedeckt werden . Das Auf- und Abdecken von Objekten und das Verschieben stellen eine effektive Methode am IWB dar, um Lösungen anzuzeigen und zu vergleichen. Dieses Vorgehen kann bei Vokabelabfragen oder beim Hör(seh)verstehen angewendet werden.
Im Gegensatz zu Overhead Folien ist der Vorbereitungs- und Materialaufwand geringer, da das aufwendinge Drucken/Kopieren von (Farb)folien entfällt. Zudem wird das lästige Archivieren von Folien und Folienschnipsel überflüssig.

3. Das IWB als interaktive Präsentationsfläche für Videos, Web 2.0 Anwendungen und Software
Das IWB ermöglicht eine interaktive Präsentation von Videos, da Bildausschnitte vergrößert, hervorgehoben und annotiert werden können. Es ist auch möglich, Screenhots zu erstellen, um diese individuell zu bearbeiten. Für den Einsatz von Web 2.0 Anwendungen und Software ist das IWB ebenfalls eine interaktive Projektionsfläche. Hier bieten sich beispielsweie PreziWordle, Tagxedo, Freemind, Google Street View, Glogster , Markup und VoiceThread an.

Montag, 19. September 2011

Interaktive Whiteboards - authentisch lernen

"Interaktive Whiteboards - authentisch lernen" ist eine internetbasierte Lernumgebung rund um den pädagogisch sinnvollen Einsatz von interaktiven Whiteboards. Die Lernumgebung wurde von der FernUniversität in Hagen, Lehrgebiet Mediendidaktik entwickelt um Lehrende beim Einsatz von Interaktiven Whiteboards zu unterstützen. Im Mittelpunkt stehen einerseits die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und andererseits praktische Hilfen für verschiedene Unterrichtssituationen. Die Nutzung der Lernumgebung ist kostenlos.

Franco Musiques


Der Schülerwettbewerb Franco Musiques geht in die fünfte Runde. Informationen zum Wettbewerb, Unterrichtsmaterialien (z.B. Arbeitsblatt "ma chanson préférée") und Bestellmöglichkeit der neuen CD sowie eine Abstimmung über die Lieder der neuen CD finden sich auf der Homepage von Franco Musiques.

Dienstag, 13. September 2011

Abschluss des Masterstudiengangs Educational Media

Nach fast 2,5 Jahren Masterstudium Educational Media am Learning Lab der Universität Duisburg Essen wurden meinen Kommilitonen und mir am 9.9.2011 die Masterurkunden von Herrn Prof. Kerres im Rahmen der Abschlussfeier im Haus Rösgen überreicht. Zusammen mit Andrea H., Andrea F., Christina, Eva, Jakob, Katrin, Marc, Markus und Martin haben wir unsere Masterarbeiten in einem öffentlichen Masterkolloquium vorgestellt und unser Studium gemeinsam erfolgreich beendet. Unsere Tutoren Jan und Annabell, die uns hervorragend als Lernbegleiter durch das Studium begleitet haben, standen uns zur Seite.
Ich werde mein Blog Sprachnet, das mit Beginn des Studiums entstanden ist, weiterführen und meine Leserinnen und Leser wie gewohnt mit Gedanken und Neuigkeiten zum mediengestützten Lehren und Lernen im Fremdsprachenunterricht versorgen.
AbsolventInnen 2011 Educational Media
Prof. Kerres bei der Übergabe der Masterurkunden

Freitag, 9. September 2011

M.A.

Heute Abschluss des Masterstudiengangs Educational Media an der Uni Duisburg Essen: Verena Heckmann M.A. Klingt gut!

Montag, 5. September 2011

Film für den Spanischunterricht: También la lluvia

Auf einen sehenswerten Film für den Spanischunterricht macht Christoph Riemensperger (roman-film.de) aufmerksam:

"Mit "Tambien la lluvia" ist ein aufsehenerregender Film auf DVD erschienen. Er ist tiefgründig, komplex und spannend. Der Streifen besitzt höchste filmische Qualität und behandelt aktuelle Themen wie "Globalisierung und der Widerstand dagegen" und "Die Situation der indigenen Bevölkerung im heutigen Lateinamerika" ebenso wie zeitlose Themen wie "Das Verhältnis zwischen Spanien und Lateinamerika", "Die Eroberung Lateinamerikas", "Die Rolle der Kirche bei der Eroberung" und kann nicht genug empfohlen werden.
Es geht um ein Filmteam, das nach Cochabamba reist, um einen Film über Kolumbus zu drehen und dabei in die Unruhen des "Guerra del Agua" des Jahres 2000 gerät."

Trailer (hier)
Bestellinformationen hier.