Mir stellt sich nun einfach die Frage wie das mit dem nun ja kostenpflichtigen Pro-Account ist. Klar reichen wohl 3 gratis Kartensätze evt für ein Schulfach aus (zumal die Anzahl Karten pro Satz nicht beschränkt zu sein scheint). Was aber wenn nun mehr Kartensätze angelegt werden sollen/wollen?
Wer bezahlt? Die Lernenden (/Eltern)? Die Schule?
Ich verstehe natürlich das Team dahinter, ich weiss aber nicht, ob dieser Schritt nicht die "Massenverbreitung" eines eigentlich tollen Produkts verhindert
Hallo Marc, ich sehe das so ähnlich wie du. Ich befürchte, dass sich Cobocards mit diesem Schritt ausbremsen könnten. Geld hin oder her... mir hat das freie Cobocards viel besser geschmeckt. Verena
erst einmal vielen lieben Dank für das Kompliment.
Dann eine Korrektur: In der Basic-Version stehen den Nutzern insgesamt 5 Kartensätze zur Verfügung. Und ja, es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Kartenanzahl innerhalb eines Kartensatzes.
Damit CoboCards auch weiterhin bestehend bleibt, müssen wir auch davon ein wenig leben können. Sonst stellen wir die Arbeit ein, das System wird nicht weiterentwickelt, gewartet etc. und "stirbt" den Internettod.
Wenn mehr Kartensätze erstellt werden sollen, dann muss man überlegen, ob die 3 Euro im Monat nicht eventuell das Bestehen von Prüfungen wert sind. Bei Schülern müssen sicherlich Eltern einspringen und abwägen, ob ihnen die Bildung ihrer Kinder wichtig ist.
Klassen und Schulen bieten wir zudem Klassen- bzw. Schullizenzen an. Preise hierfür hängen von der Anzahl ab und werden individuell berechnet. Eine Schullizenz ist deutlich günstiger als eine Einzellizenz.
Leider besteht in Deutschland immer noch die Vorstellung, dass alles im Internet kostenlos sein muss. Qualität muss aber auch im Internet seinen Preis haben. Wir nehmen CoboCards sehr ernst und arbeiten an einem qualitativ hochwertigem Produkt. Dabei entwickeln wir CoboCards nach den Wünschen unserer Nutzer. Ich kenne nicht viele Produkte, wo Nutzer so aktiv in die Entwicklungsarbeit involviert sind. Einen Teil dieser Arbeit wollen wir uns vergüten lassen. Das ist sicherlich verständlich.
Hallo, jetzt schreibe ich auch mit: Bei einer Studiengruppe wie unserer geht es um Austausch und kollaboratives Arbeiten. Es dreht sich nicht nur darum, ob ICH bereit bin, die 36 € zu zahlen, sondern ob meine ganze Studiengruppe mitzieht. Wenn das nicht der Fall ist, werde ich meine Arbeit in Cobocards sicher auch nicht mehr fortsetzen, eigentlich schade.... Viele Grüße Katrin
die Tatsache, dass CoboCards-Pro eingeführt wurde, hat aber keinerlei Auswirkungen auf die Teamarbeit!
Wir schränken doch nicht die Teamarbeit ein oder sagen, Basic kann nicht mit Pro zusammenarbeiten!
DU musst für dich entscheiden, ob du die Zusatzfeatures brauchst oder nicht. Wenn du Pro-User bist und deine Kollegen nicht und ihr gemeinsam lernt, dann kannst du:
- während des Lernens Karten editieren - dich Frage/Antwort oder Antwort/Frage abfragen lassen - dich nach dem Leitner-Algorithmus abfragen lassen.
Deine Kollegen halt nicht.
Darüber hinaus kannst du Kartensätze in Ordnern organisieren, Karten verschieben etc. Einschränkungen gibt es dahingehend, wenn ihr mehr als 5 Kartensätze gemeinsam bearbeitet.
Unsere Beobachtungen der letzten 1,5 Jahre: - Sehr wenige teilen ihre Karten - Ein sehr geringer Anteil lernt gemeinsam
Schade eigentlich, denn das zeichnet gerade unser Tool aus.
Viele wollen eben nicht teilen und viele lernen leiber alleine. Das ist in Deutschland nun einmal so. Wir versuchen auf Educamps etc. Menschen aus dem Bildungsbereich auch dahingehend zu überzeugen, dass Kollaboration Vorteile bringt. Aber es ist schwierig. In den USA sieht es da schon anders aus. Die Kollaboration ist immer noch ein wichtiger Bestandteil unseres Tools, aber wie gesagt, wir entwickeln nach den Wünschen unserer Nutzer. Wenn sehr wenige gemeinsam lernen wollen, können wir den Hauptaugenmerk nicht darauf legen.
Für mich gibt es da unterschiedliche Punkte, welche mir wichtig erscheinen:
1. Ich verstehe das CoboCards-Team, dass es das Werkzeug irgendwie zu Geld machen muss. Mir sind zu viele Projekte bekannt, welche genau wie von Ali geschildert geendet haben: kein Geld, keine Inspiration, kein Wille der Entwickler, keine Weiterentwicklung, keine Pflege, keine Kunden - Tot.
Aber
2. Sind Eltern von Lernenden der Volksschule bereit, für einen solchen Dienst zu bezahlen?
3. Sind Studierende (dazu zähle ich mich auch) bereit dafür zu bezahlen? Für mich kann ich das mit Ja beantworten, wenn sich die Investition lohnt. Im Falle von CC heisst das: Cooles Tool, iPhone_Applikation, kollaboratives Arbeiten, leider scheinbar nicht der Wille/die Möglichkeiten irgendwie eine Mediabird-Integration herzustellen (btw. mit diesem Feature hättet ihr meine 36 € ohne Zögern!)
4. Wie gestaltet sich die Arbeit zwischen Pro- und Nicht-Pro_Accounts. Sprich was bringts mir/uns welche das Tool als Kollaborationswerkzeug nutzen wollen wenn nicht alle mitziehen?
Meine Überlegung: Gibt es kein anderes Modell, um Geld zu machen mit einem coolen Online-Werkzeug? (Sponsoren, Werbung einblenden, etc.)?
Mediabird kennen wir gut, haben aber bisher keine sinnvolle Kooperationsmöglichkeit gefunden.
Mit 2 Vollzeit und einem nebenberuflich arbeitenden Studenten können wir leider nicht alles so schnell umsetzen, wie wir es gerne hätten. Vor allem dann nicht, wenn der Stundent der Informatiker unter uns ist. Mehr Funktionen, mehr Integration mit anderen Tools = mehr Leute, die an CoboCards arbeiten müssen = mehr Kosten, die CoboCards reinholen muss. Also keine 3 € im Monat/pro User, sondern deutlich mehr. Das will sicherlich auch keiner!
Werbung funktioniert nur, wenn Traffic auf der Seite ist. CoboCards ist keine Entertainment-Plattform, wo jeden Tag Zehntausende ihre Zeit verbringen. CoboCards ist ein Lerntool. Lernen ist öde, macht keiner gern.
Probleme mit Werbung, die wir sehen: a) geringer Traffic, keine Werbenden b) Wenn ich lerne und rechts blinkt die Jeans-Werbung, dann nervt das und lenkt vom Lernen ab. c) Wenn Hänschen klein mit CoboCards lernt und dann von der Mama die teure Jeans haben will, dann darf Hänschen kein CoboCards mehr nutzen, und CoboCards wird auch nicht mehr von Lehrern empfohlen.
Wir werden das Ganze aber beobachten. Wenn weiterhin eine Abneigung gegenüber bezahlten Online-Tools besteht, können wir das Tool auch mit Werbung zuballern, wenn das gewünscht wird.
Zur Kollaboration: Marc ist Basic-User, ich Pro. Wir arbeiten gemeinsam. Er schreibt Karten, ich schreibe Karten. Am Editor ist fast kein Unterschied (ich kann bis zu 5 Bilder hochladen). Zum gemeinsamen Lernen hatte ich zuvor geantwortet. Dass ich noch Ordner erstellen kann, doppelseitig drucken, Karten verschieben kann etc. beeinträchtigt nicht das kollaborative Arbeiten mit Marc. Außer ich verschiebe Karten aus einem gemeinsamen Kartensatz.
Das einzige Manko ist, wir können max. an 5 Kartensätzen gemeinsam arbeiten, weil Marc nicht mehr hat. Und wie bereits von mir geschrieben: Das kollaborative Arbeiten ist eher selten. Lehrer mit denen wir CoboCards getestet haben, berichten davon (s. http://herrholze.de)
Hallo zusammen, ich hab auch schon mit Cobocards gearbeitet - Glückwunsch übrigens, ich finde es sehr gelungen. Ich verstehe auch Eure Hintergründe und richtig, das Internet bietet viel "Umsonst-Kultur". Ist ja eigentlich auch gut so. Was also tun mit so einem kleinen, aber gut gemachten Tool. Ich fände es nicht so dramatisch, mit Werbung konfrontiert zu werden. Wenn es Euch denn das nötige Geld bringt... Ich vermute, viele Eurer User gehen den gleichen Weg, der sich mir aufdrängt: Die 36 Euro doch in Papier-Karteikarten zu stecken. (Das sollte für ein komplettes Studium wohl ausreichen...) Dann geht allerdings der kollaborative Gedanke verloren und das ist richtig schade, finde ich. Vielleicht könntet Ihr Euch eine modifizierte Lösung vorstellen: Bis zu 10 Kartensätze umsonst und sie müssen veröffentlicht sein. Damit kann man keine langfristigen Kurse abdecken, aber man kann sich vielleicht auf eine Prüfung vorbereiten. Diesen Bereich dann auch mit Werbung "zuballern". Dann hat man einen werbefreien kostenpflichtigen Bereich mit extra-Features, wie Ihr es ja auch schon angedacht hattet. Beste Grüße, Andrea
vielen lieben Dank für die Glückwünsche. Die 36 € erscheinen im ersten Moment viel. Da gebe ich Dir Recht. Dass bei Papierkarten „nur“ der kollaborative Gedanken entfällt, trifft nur zu, wenn Du beim ersten Mal schon die Karten richtig schreibst, sie danach nicht mehr ausbessert, ein System dahinter hast, wie Du sie lernst und mit einem Schlag die Karte findest, die Du brauchst.
Wenn Du aber mit einem Klick aus einem Stapel von 500 Karten die gesuchte Karte finden willst, nicht immer einen Karton mit Dir rumschleppen willst, Deine Karten unendlich bearbeiten und flexibel auf Computer, Smartphone ODER Papier lernen willst, dann sollten sie schon digitalisiert vorliegen. Um nur einige der Vorteile aufzuzählen.
Wir haben das Rad nicht neu erfunden. Es gibt ähnliche Projekte in Hülle in Fülle. Aber ganz wenige haben es durchgehalten. Sie haben es kostenlos, mit Werbung, mit Spenden etc. probiert. Wenn du etwas kostenlos machst, bist du am Anfang hoch motiviert. Dann interessieren dich plötzlich andere Dinge. Denn auch ein Programmierer ist ein lebender Organismus. Auch wenn es manchmal nicht so aussieht. Er braucht Nahrung zur Energieerzeugung. Energie, die er dann in ein, rein montär, nichts bringendes Tool steckt. Um mit Werbung 3 Leute satt zu kriegen, muss ich bei unseren Traffic-Zahlen (wie sind keine Entertainment-Plattform wie Facebook), jede Werbung nehmen, die ich irgendwie kriegen kann. Darunter dann auch die bekannten „Ruf mich an!“-Banner. Will man das? Willst du das wirklich deinem Kind zutrauen?
Glaub mir, wir denken an kontextsensitive Werbung wie Bücher. Aber versuch einmal Verlage davon zu überzeugen, mitzumachen.
Auf meine Frage, warum denn das Skript im Fach Textilmaschinenbau 30 € kosten würde, hat mein Professor geantwortet: „Was nichts kostet, ist auch nichts wert!“ Ich habe das Skript gekauft. Und 2 weitere. Warum? Ich wollte meinen Abschluss. Heute hat es sich gelohnt. Wenn ich sehe, wie viel Kinder heutzutage in SMS „verballern“ frage ich mich, ob es sich nicht lohnt, seinem Kind statt noch mehr Guthaben etwas Sinnvolles zu kaufen. Ja, es lohnt sich!
Danke für den Artikel.
AntwortenLöschenMir stellt sich nun einfach die Frage wie das mit dem nun ja kostenpflichtigen Pro-Account ist. Klar reichen wohl 3 gratis Kartensätze evt für ein Schulfach aus (zumal die Anzahl Karten pro Satz nicht beschränkt zu sein scheint). Was aber wenn nun mehr Kartensätze angelegt werden sollen/wollen?
Wer bezahlt? Die Lernenden (/Eltern)? Die Schule?
Ich verstehe natürlich das Team dahinter, ich weiss aber nicht, ob dieser Schritt nicht die "Massenverbreitung" eines eigentlich tollen Produkts verhindert
Hallo Marc,
AntwortenLöschenich sehe das so ähnlich wie du. Ich befürchte, dass sich Cobocards mit diesem Schritt ausbremsen könnten. Geld hin oder her... mir hat das freie Cobocards viel besser geschmeckt.
Verena
Hallo Marc,
AntwortenLöschenerst einmal vielen lieben Dank für das Kompliment.
Dann eine Korrektur: In der Basic-Version stehen den Nutzern insgesamt 5 Kartensätze zur Verfügung. Und ja, es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Kartenanzahl innerhalb eines Kartensatzes.
Damit CoboCards auch weiterhin bestehend bleibt, müssen wir auch davon ein wenig leben können. Sonst stellen wir die Arbeit ein, das System wird nicht weiterentwickelt, gewartet etc. und "stirbt" den Internettod.
Wenn mehr Kartensätze erstellt werden sollen, dann muss man überlegen, ob die 3 Euro im Monat nicht eventuell das Bestehen von Prüfungen wert sind. Bei Schülern müssen sicherlich Eltern einspringen und abwägen, ob ihnen die Bildung ihrer Kinder wichtig ist.
Klassen und Schulen bieten wir zudem Klassen- bzw. Schullizenzen an. Preise hierfür hängen von der Anzahl ab und werden individuell berechnet. Eine Schullizenz ist deutlich günstiger als eine Einzellizenz.
Leider besteht in Deutschland immer noch die Vorstellung, dass alles im Internet kostenlos sein muss. Qualität muss aber auch im Internet seinen Preis haben. Wir nehmen CoboCards sehr ernst und arbeiten an einem qualitativ hochwertigem Produkt. Dabei entwickeln wir CoboCards nach den Wünschen unserer Nutzer. Ich kenne nicht viele Produkte, wo Nutzer so aktiv in die Entwicklungsarbeit involviert sind. Einen Teil dieser Arbeit wollen wir uns vergüten lassen. Das ist sicherlich verständlich.
Beste Grüße
Ali Yildirim
Team CoboCards
Bei Schülern
Hallo,
AntwortenLöschenjetzt schreibe ich auch mit: Bei einer Studiengruppe wie unserer geht es um Austausch und kollaboratives Arbeiten. Es dreht sich nicht nur darum, ob ICH bereit bin, die 36 € zu zahlen, sondern ob meine ganze Studiengruppe mitzieht.
Wenn das nicht der Fall ist, werde ich meine Arbeit in Cobocards sicher auch nicht mehr fortsetzen, eigentlich schade....
Viele Grüße
Katrin
Hallo Katrin,
AntwortenLöschendie Tatsache, dass CoboCards-Pro eingeführt wurde, hat aber keinerlei Auswirkungen auf die Teamarbeit!
Wir schränken doch nicht die Teamarbeit ein oder sagen, Basic kann nicht mit Pro zusammenarbeiten!
DU musst für dich entscheiden, ob du die Zusatzfeatures brauchst oder nicht. Wenn du Pro-User bist und deine Kollegen nicht und ihr gemeinsam lernt, dann kannst du:
- während des Lernens Karten editieren
- dich Frage/Antwort oder Antwort/Frage abfragen lassen
- dich nach dem Leitner-Algorithmus abfragen lassen.
Deine Kollegen halt nicht.
Darüber hinaus kannst du Kartensätze in Ordnern organisieren, Karten verschieben etc.
Einschränkungen gibt es dahingehend, wenn ihr mehr als 5 Kartensätze gemeinsam bearbeitet.
Unsere Beobachtungen der letzten 1,5 Jahre:
- Sehr wenige teilen ihre Karten
- Ein sehr geringer Anteil lernt gemeinsam
Schade eigentlich, denn das zeichnet gerade unser Tool aus.
Viele wollen eben nicht teilen und viele lernen leiber alleine. Das ist in Deutschland nun einmal so. Wir versuchen auf Educamps etc. Menschen aus dem Bildungsbereich auch dahingehend zu überzeugen, dass Kollaboration Vorteile bringt. Aber es ist schwierig. In den USA sieht es da schon anders aus. Die Kollaboration ist immer noch ein wichtiger Bestandteil unseres Tools, aber wie gesagt, wir entwickeln nach den Wünschen unserer Nutzer. Wenn sehr wenige gemeinsam lernen wollen, können wir den Hauptaugenmerk nicht darauf legen.
Hallo zusammen
AntwortenLöschenFür mich gibt es da unterschiedliche Punkte, welche mir wichtig erscheinen:
1. Ich verstehe das CoboCards-Team, dass es das Werkzeug irgendwie zu Geld machen muss. Mir sind zu viele Projekte bekannt, welche genau wie von Ali geschildert geendet haben: kein Geld, keine Inspiration, kein Wille der Entwickler, keine Weiterentwicklung, keine Pflege, keine Kunden - Tot.
Aber
2. Sind Eltern von Lernenden der Volksschule bereit, für einen solchen Dienst zu bezahlen?
3. Sind Studierende (dazu zähle ich mich auch) bereit dafür zu bezahlen? Für mich kann ich das mit Ja beantworten, wenn sich die Investition lohnt. Im Falle von CC heisst das: Cooles Tool, iPhone_Applikation, kollaboratives Arbeiten, leider scheinbar nicht der Wille/die Möglichkeiten irgendwie eine Mediabird-Integration herzustellen (btw. mit diesem Feature hättet ihr meine 36 € ohne Zögern!)
4. Wie gestaltet sich die Arbeit zwischen Pro- und Nicht-Pro_Accounts. Sprich was bringts mir/uns welche das Tool als Kollaborationswerkzeug nutzen wollen wenn nicht alle mitziehen?
Meine Überlegung: Gibt es kein anderes Modell, um Geld zu machen mit einem coolen Online-Werkzeug? (Sponsoren, Werbung einblenden, etc.)?
Mediabird kennen wir gut, haben aber bisher keine sinnvolle Kooperationsmöglichkeit gefunden.
AntwortenLöschenMit 2 Vollzeit und einem nebenberuflich arbeitenden Studenten können wir leider nicht alles so schnell umsetzen, wie wir es gerne hätten. Vor allem dann nicht, wenn der Stundent der Informatiker unter uns ist. Mehr Funktionen, mehr Integration mit anderen Tools = mehr Leute, die an CoboCards arbeiten müssen = mehr Kosten, die CoboCards reinholen muss. Also keine 3 € im Monat/pro User, sondern deutlich mehr. Das will sicherlich auch keiner!
Werbung funktioniert nur, wenn Traffic auf der Seite ist. CoboCards ist keine Entertainment-Plattform, wo jeden Tag Zehntausende ihre Zeit verbringen. CoboCards ist ein Lerntool. Lernen ist öde, macht keiner gern.
Probleme mit Werbung, die wir sehen:
a) geringer Traffic, keine Werbenden
b) Wenn ich lerne und rechts blinkt die Jeans-Werbung, dann nervt das und lenkt vom Lernen ab.
c) Wenn Hänschen klein mit CoboCards lernt und dann von der Mama die teure Jeans haben will, dann darf Hänschen kein CoboCards mehr nutzen, und CoboCards wird auch nicht mehr von Lehrern empfohlen.
Wir werden das Ganze aber beobachten. Wenn weiterhin eine Abneigung gegenüber bezahlten Online-Tools besteht, können wir das Tool auch mit Werbung zuballern, wenn das gewünscht wird.
Zur Kollaboration:
Marc ist Basic-User, ich Pro. Wir arbeiten gemeinsam. Er schreibt Karten, ich schreibe Karten. Am Editor ist fast kein Unterschied (ich kann bis zu 5 Bilder hochladen). Zum gemeinsamen Lernen hatte ich zuvor geantwortet. Dass ich noch Ordner erstellen kann, doppelseitig drucken, Karten verschieben kann etc. beeinträchtigt nicht das kollaborative Arbeiten mit Marc. Außer ich verschiebe Karten aus einem gemeinsamen Kartensatz.
Das einzige Manko ist, wir können max. an 5 Kartensätzen gemeinsam arbeiten, weil Marc nicht mehr hat. Und wie bereits von mir geschrieben: Das kollaborative Arbeiten ist eher selten. Lehrer mit denen wir CoboCards getestet haben, berichten davon (s. http://herrholze.de)
Hallo zusammen,
AntwortenLöschenich hab auch schon mit Cobocards gearbeitet - Glückwunsch übrigens, ich finde es sehr gelungen. Ich verstehe auch Eure Hintergründe und richtig, das Internet bietet viel "Umsonst-Kultur". Ist ja eigentlich auch gut so. Was also tun mit so einem kleinen, aber gut gemachten Tool. Ich fände es nicht so dramatisch, mit Werbung konfrontiert zu werden. Wenn es Euch denn das nötige Geld bringt... Ich vermute, viele Eurer User gehen den gleichen Weg, der sich mir aufdrängt: Die 36 Euro doch in Papier-Karteikarten zu stecken. (Das sollte für ein komplettes Studium wohl ausreichen...) Dann geht allerdings der kollaborative Gedanke verloren und das ist richtig schade, finde ich. Vielleicht könntet Ihr Euch eine modifizierte Lösung vorstellen: Bis zu 10 Kartensätze umsonst und sie müssen veröffentlicht sein. Damit kann man keine langfristigen Kurse abdecken, aber man kann sich vielleicht auf eine Prüfung vorbereiten. Diesen Bereich dann auch mit Werbung "zuballern". Dann hat man einen werbefreien kostenpflichtigen Bereich mit extra-Features, wie Ihr es ja auch schon angedacht hattet.
Beste Grüße, Andrea
Andrea,
AntwortenLöschenvielen lieben Dank für die Glückwünsche. Die 36 € erscheinen im ersten Moment viel. Da gebe ich Dir Recht. Dass bei Papierkarten „nur“ der kollaborative Gedanken entfällt, trifft nur zu, wenn Du beim ersten Mal schon die Karten richtig schreibst, sie danach nicht mehr ausbessert, ein System dahinter hast, wie Du sie lernst und mit einem Schlag die Karte findest, die Du brauchst.
Wenn Du aber mit einem Klick aus einem Stapel von 500 Karten die gesuchte Karte finden willst, nicht immer einen Karton mit Dir rumschleppen willst, Deine Karten unendlich bearbeiten und flexibel auf Computer, Smartphone ODER Papier lernen willst, dann sollten sie schon digitalisiert vorliegen. Um nur einige der Vorteile aufzuzählen.
Wir haben das Rad nicht neu erfunden. Es gibt ähnliche Projekte in Hülle in Fülle. Aber ganz wenige haben es durchgehalten. Sie haben es kostenlos, mit Werbung, mit Spenden etc. probiert. Wenn du etwas kostenlos machst, bist du am Anfang hoch motiviert. Dann interessieren dich plötzlich andere Dinge. Denn auch ein Programmierer ist ein lebender Organismus. Auch wenn es manchmal nicht so aussieht. Er braucht Nahrung zur Energieerzeugung. Energie, die er dann in ein, rein montär, nichts bringendes Tool steckt. Um mit Werbung 3 Leute satt zu kriegen, muss ich bei unseren Traffic-Zahlen (wie sind keine Entertainment-Plattform wie Facebook), jede Werbung nehmen, die ich irgendwie kriegen kann. Darunter dann auch die bekannten „Ruf mich an!“-Banner. Will man das? Willst du das wirklich deinem Kind zutrauen?
Glaub mir, wir denken an kontextsensitive Werbung wie Bücher. Aber versuch einmal Verlage davon zu überzeugen, mitzumachen.
Auf meine Frage, warum denn das Skript im Fach Textilmaschinenbau 30 € kosten würde, hat mein Professor geantwortet: „Was nichts kostet, ist auch nichts wert!“ Ich habe das Skript gekauft. Und 2 weitere. Warum? Ich wollte meinen Abschluss. Heute hat es sich gelohnt. Wenn ich sehe, wie viel Kinder heutzutage in SMS „verballern“ frage ich mich, ob es sich nicht lohnt, seinem Kind statt noch mehr Guthaben etwas Sinnvolles zu kaufen. Ja, es lohnt sich!